... ist ein ärztlich verordnetes Heilmittel und basiert auf medizinischer und sozialwissenschaftlicher Grundlage.
Es ist eine Maßnahme zur Rehabilitation im häuslichen, beruflichen und schulischen Bereich. Ergotherapie unterstützt die Verbesserung und/oder Wiederherstellung verloren oder erworbener Funktionen im Bereich von Motorik, Sinneswahrnehmung, Psyche und kognitiver Fähigkeiten. Oberstes Ziel ist die größtmögliche Selbstständigkeit.
Innerhalb meiner Praxis werden Menschen jeder Altersgruppe mit motorisch– und psychisch– funktionellen sowie sensorisch– perzeptiven Problemen und Störungen nach einem individuell angepassten Therapieplan im Rahmen einer Einzel– oder Gruppentherapie in der Praxis oder im Hausbesuch behandelt.
Um eine erfolgreiche ergotherapeutische Behandlung sicherzustellen, nehme ich regelmäßig an Fortbildungen teil.
Therapiebegleithundemethode
Meine Cyra und ich, wir sind ein gut eingespieltes Team. So kommt es, dass sie besonders bei jungen und bei alten Patienten mit ihrem freundlichen und unerschütterlich-gelassenem Wesen manchmal kleine Wunder bewirken...
Ihr freundliches Gesicht, ihr weiches Fell und ihre große Geduld laden Jung und Alt ein, sie zu streicheln und mit ihr zu spielen. Ich habe zusätzlich eine noch in Ausbildung stehende Irish Red Setter Hündin namens Phara. Sie wird ebenfalls als Therapiehund ausgebildet und soll mich und mein Team in der Praxis unterstützen.
Aus vielen wissenschaftlichen Untersuchungen geht hervor, dass die Mensch-Tier-Beziehung eine besondere Beziehung ist, die uns viele wertvolle Möglichkeiten bietet. Die Eigenschaften eines Hundes, professionell eingesetzt als Therapiebegleithund, erfüllen in der Therapie ganz besondere Zwecke, die diese effektiver und qualitativ hochwertig gestalten können und / oder zu einer weiteren Verbesserung des Lern- und Entwicklungsklimas führen.
Die Besonderheiten eines Therapiebegleithundes werden im folgenden kurz beschrieben:
Ein Therapiebegleithund ist wertfrei. Er verurteilt nicht, er beurteilt nicht. Er freut sich über jeden Menschen. Ob groß, ob klein, schnell oder langsam, sprechend oder nicht sprechend. Wenn Menschen sich ungeschickt verhalten, wenn sie sich anders bewegen, wenn sie im Rollstuhl sitzen, wenn sie nicht deutlich sprechen oder nur einige Laute von sich geben stört ihn das nicht. Er nimmt es gelassen hin. Er reagiert vielmehr auf Körpersprache, auf die Stimme, auf die Augen und antwortet freudig auf jede Art der Reaktion.
Ein Therapiebegleithund ist neugierig, offen und kontaktfreudig. Er geht fröhlich auf jeden zu. Er fordert immer wieder zum Kontakt auf, gibt nicht auf, wenn nicht sofort eine Reaktion erfolgt oder diese erst verzögert kommt. Er wartet und achtet auf das geringste Zeichen der Annäherung und nimmt diese auf.
Ein Therapiebegleithund regt (fast) immer zum Sprechen oder Reagieren an. Sei es positiv „Oh, ein Hund! Darf ich ihn streicheln?“ oder negativ „ Was will der den hier?“
Der Therapiebegleithund bündelt die Konzentration. Es zeigt sich immer wieder in der Therapie, dass die Patienten sich länger auf die Übungen und Spiele konzentrieren, wenn der Hund mit einbezogen wird. Die Konzentrationszeit kann so insgesamt verlängert werden und ist effektiver.
Der Therapiebegleithund verzeiht immer wieder. Menschen, die Schwierigkeiten im Sozialverhalten haben, weil sie z.B. keine Distanz halten können, ihre Kraft nicht einschätzen können und schnell anecken, sind bei einem Hund gut aufgehoben. Er verzeiht und kommt trotzdem freudig auf sie zu. Die Betroffenen fühlen sich angenommen, so wie sie sind und entwickeln Selbstbewusstsein. Sie können nach und nach ihr Sozialverhalten üben, Misserfolge werden schnell überwunden.
In vielen Fällen erleichtert er die Kontaktaufnahme. Der Hund bildet eine Brücke, er erzählt nichts weiter. Er hört immer aufmerksam zu und redet nicht dazwischen. Der Hund bildet ein Brückenglied, eine Gemeinsamkeit zwischen Betroffenem und Therapeut. Dies erleichtert die Kontaktaufnahme erheblich.